Projekt Donaukorb - CorFlds

Projekt Donaukorb

Die Herstellung von Weidenkörben schafft Zukunfstsperspektiven für Menschen in Bosnien, Serbien und Kroatien.
Projektleitung: Karl Pirsch, Eine Welt Handel - EWH Pirsch GmbH

Projekt Donaukorb

Von Anfang an zählten Korbwaren zu den Produkten, auf die sich die Eine Welt Handel spezialisiert hat.

"Donaukorb" ist die Bezeichnung eines Projektes, mit dem nun noch intensiver als bisher durch die Wiederbelebung der Korbflechterei und des Weidenanbaues im Donauraum für Menschen in Bosnien, Serbien und Kroatien Perspektiven geschaffen werden.

Hilfe durch Handel!

"Hilfe durch Handel - Für eine Welt gemeinsam handeln" war schon die Gründungsidee der Eine Welt Handel. Seit 30 Jahren baut Karl Pirsch die Kooperation mit Projektpartnern in Entwicklungsländern konsequent aus, um durch Handel möglichst viele menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen.

Importierte Karl Pirsch zu Beginn vor allem Korbwaren und Kunsthandwerksprodukte aus Indien und Bangladesch, so konzentriert sich die Eine Welt Handel - EWH Pirsch GmbH seit einigen Jahren auch auf die Förderung von Korbwaren aus der Donauregion.

Durch eine langfristig angelegte Kooperation wird das traditionelle Handwerk der Korbproduktion, das bereits in Vergessenheit zu geraten drohte, wiederbelebt. Dadurch werden Perspektiven für Menschen in Bosnien, Serbien und Kroatien geschaffen.

Das Projekt Donaukorb – ein ganzheitliches Entwicklungsprojekt

Korbwaren aus der Donauregion haben Tradition. Qualitativ hochwertige Weide aus Bosnien und Serbien wurde über viele Jahre zu hochwertigen Körben verarbeitet. Mit den Balkankriegen in den 1990er Jahren kam diese Tradition zum Erliegen.

  • Handelsstrukturen gingen verloren.
  • Viele Anbauflächen wurden aufgegeben.
  • Die Qualität der Weide verschlechterte sich.
  • Korbflechter produzierten nur noch in geringem Ausmaß und nur noch für den eigenen Bedarf.
  • Das Wissen wurde nicht mehr weitergegeben.
  • Der Export von Körben nach Europa kam mit dem Embargo gegen Serbien zum Erliegen.

Körbe aus der Donauregion wurden durch Importware aus China oder durch Kunststoffprodukte ersetzt.

Dem Verlust von Wissen und Perspektive wird nun entgegengewirkt:

Seit Jahren bezieht die Eine Welt Handel Pirsch GmbH Körbe aus dieser Region und baut die Kapazität bei den Produzenten Schritt für Schritt aus.

Mit dem Projekt Donaukorb soll dies nun noch stärker forciert werden.

Das Weidenkorb-Sortiment

Körbe aus Weide sind ein Naturprodukt, das traditionell wie auch innovativ ist. Einerseits werden Körbe als Einkaufs- und Tragekörbe seit Jahrhunderten verwendet, andererseits nehmen Korbwaren als Ladenbauelemente in der Ausstattung von Geschäften und als Wohnelemente in der Innenarchitektur immer mehr an Bedeutung zu.

Hier setzt die Eine Welt Handel Pirsch GmbH mit ihrer Erfahrung und mit ihrem Sortiment an. Sie hat standardmäßig eine große Anzahl von Korbtypen im Angebot und entwickelt mit ihren Kunden zusätzlich auch immer wieder individuelle Lösungen.

In den letzten Jahren wurde viel erreicht:

  • Ladenbaukörbe werden vermehrt für die Präsentation von Obst, Gemüse und Gebäck in den Filialen der meisten Handelsketten Österreichs eingesetzt.
  • 20.000 Körbe wurden im Rahmen der Apfeltage eines Österreichischen Großkunden an seine Kunden weitergegeben.
  • Eine Tschechische Supermarktkette orderte 15.000 Körbe als Pilzsammelkörbe.
  • Eine bekannte Gartencenterkette und verschiedene Baumärkte verkaufen seit Jahren Wirtschaftskörbe.
  • Ein Österreichischer Winzer in Kalifornien bestellte mehrere hundert Flaschenkörbe.

Weidenkorb - ein Produkt im Trend der Zeit

In immer mehr Ländern der Welt wurden in den letzten Jahren Einweg-Kunststoffeinkaufstaschen verboten, weil sie die Umwelt und vor allem die Gewässer über die Herstellung und über die oft mangelhafte Entsorgung langfristig belasten. Vor diesem Hintergrund hat die EU die so genannte "Plastiksackerl-Richtlinie" beschlossen, durch die unter anderem ab Ende 2018 Plastiksackerl nicht mehr kostenlos hergegeben werden dürfen.

Einer Initiative des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich haben sich in der Zwischenzeit alle großen Handelsketten angeschlossen. Körbe sind eine nachhaltige Alternative zum Sackerl. Sie können nach Kundenwunsch als reine Weidenkörbe ausgeführt werden oder mit Akazie, Haselnuss und anderen Hölzern trendig gestaltet werden.

Der Anbau von Korbweide

Derzeit erfolgt der Anbau qualitativ hochwertiger Korbweide in Bosnien und in Kroatien. Mit dem Projekt Donaukorb wird der Weidenanbau und die damit verbundene Korbproduktion in verschiedenen Gebieten in Serbien (Sabaz, Apatin, Krusevac) forciert. In Bosnien haben dadurch bereits über 300 Weidenflechter eine Zukunftsperspektive erhalten, weitere 300 bis 400 Roma sollen in den nächsten Jahren in der Korbflechterei beschäftigt werden. Im Rahmen einer Wirtschaftspartnerschaft sollen nun auch in Serbien vergleichbar viele Menschen eine Absatzmöglichkeit für ihre Handwerksprodukte bekommen.

Korb – ein nachhaltiges Naturprodukt

Weidenkörbe sind durch und durch Natur. Die Weide wächst ohne künstliche Bewässerung auf Böden in der Nähe von Flüssen und Bächen. Wird Weide neu gepflanzt, können nach ein bis zwei Jahren die ersten Ruten geerntet werden – und das bis zu 30 Jahre lang. Die Weide wird händisch geschnitten, getrocknet und dann maschinell geschält

Vor dem Verarbeiten werden die Ruten einige Stunden in Wasser eingelegt und dann zu Körben geflochten. Am Ende ihrer Lebensdauer können Weidekörbe kompostiert werden. – Der Kreislauf der Natur schließt sich.

Engagement im Donauraum

In den letzten Jahren wurde die Weideproduktion in Serbien und Bosnien Schritt für Schritt gestärkt.

  • Bisherige Anbauflächen wurden rekultiviert.
  • Neue Anbauflächen wurden geschaffen.
  • Alte Flechter geben ihr Wissen an jüngere Frauen und Männer weiter.
  • Die Wissensweitergabe wird nun durch die Kooperation mit der Landwirtschaftsschule in Rekovac auf eine professionelle Basis gestellt.

Aber es geht nicht nur um die Schaffung wirtschaftlicher Grundlagen: Durch die Zusammenarbeit mit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA lernen Roma lesen, schreiben und rechnen.

Wirtschaftspartnerschaft

Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Landwirtschaftsschule Rekovac und der Adventistischen Entwicklung- und Katastrophenhilfe ADRA schafft die Grundlagen für eine umfassende, menschenwürdige Entwicklung einer Volksgruppe, die sonst sehr oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Diese Entwicklung wird von der Austrian Development Agency ADA im Rahmen einer Wirtschaftspartnerschaft finanziell unterstützt.

Kooperationspartner

Im Projekt Donaukorb arbeiten die folgenden Organisationen zusammen:

  • Eine Welt Handel - EWH Pirsch GmbH
  • ADRA - Adventistischen Entwicklung- und Katastrophenhilfe
  • ADA - Austrian Development Agency
Projekt Donaukorb

Die Eine Welt Handel - EWH Pirsch GmbH

Karl Pirsch ist seit 30 Jahren im fairen Handel tätig. Als Lieferant von Korbwaren und Kunsthandwerksprodukten für Weltläden und konventionelle Läden hat sich die Firma einen Namen im Bereich des fairen Handels gemacht und war eines der ersten Unternehmen, das den Gedanken des solidarischen Wirtschaftens, wie er heute in den sogenannten Sozialunternehmen gelebt wird, forciert hat.

Die Auszeichnung mit dem Trigos Preis für verantwortungsvolle Unternehmen im Jahr 2006 und mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2009 waren eindrucksvolle Bestätigungen des eingeschlagenen Weges.

Mit der Umgründung in die Eine Welt Handel Pirsch GmbH im Jahr 2012 ist nun die zweite Generation der Familie Pirsch am Werk und Karl Pirsch kann sich voll auf die Entwicklung des Projektes Donaukorb fokussieren.

Kontaktdaten

EWH Pirsch GmbH
Köllach 50
8712 Proleb
Steiermark/Österreich
Tel: +43 (3842) 83 4 68
Fax: +43 (3842) 83 4 68 66

Email: office@eine-welt-handel.at
Web: einewelthandel.com

Karl Pirsch - Projektleiter Projekt Donaukorb
Mobil: +43 (664) 42 42 760
Email: karl.pirsch@eine-welt-handel.at


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